Verdient mit 4:1 setzte sich gestern Abend unser Oberliga-Team beim „Pokalschreck“ TSV Pfedelbach durch. Damit schaltete die Elf von Cheftrainer Marcel Busch den Halbfinalisten der vergangenen Pokalrunde aus und zog selbst in Runde 2 ein. Dort wartet mit den Spfr. Schwäbisch Hall ein weiterer Landesligist aus Hohenlohe. „Auswärtssieg bei einem giftigen Gegner, verdient weitergekommen“, lautete das kurze Fazit von Marcel Busch.

Dessen Elf begann mit viel Dampf. Gleich in der Anfangsphase erspielte sich die Pichterich-Elf einige gute Möglichkeiten,. So verpasste Mario Cancar nach Flanke von Claudio Bellanave haarscharf per Kopf die frühe Neckarsulmer Führung. Diese fiel dann folgerichtig in der 13. Minute. Nachdem Maxi Gebert mit einer Fußspitze früher am Leder war als der Pfedelbacher Schlußmann Arnold wurde der Neckarsulmer Kapitän zu Fall gebracht. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Pasqual Pander souverän zum verdienten 0:1.

Nach und nach hatten dann aber auch die Pfedelbacher ihre Gelegenheiten, trafen dabei aber auf einen hoch konzentrierten NSU-Keeper Marcel Susser, der bis zur Pause zwei, drei brenzlige Situationen entschärfen musste. „In der ersten halben Stunde waren wir deutlich besser als der Gegner, dann haben wir Pfedelbach besser ins Spiel kommen lassen und es war etwas enger.“

Das zeigte sich in Minute 55 auch am Ergebnis. Nach einer Flanke von links vollendete in der Mitte Michael Blondowski im Fallen zum 1:1-Ausgleich, gegen in dieser Phase nicht zwingend genug agierende Neckarsulmer.

Die notwendige Fokussierung war allerdings schnell wieder im Spiel der Gäste vorhanden. Nur fünf Minuten nach dem Gegentreffer ging die Pichterich-Elf erneut in Führung. Einen tollen Chip-Pass von Mario Cancar verwertete Torjäger Pasqual Pander eiskalt zum 1:2.

„Was mich unheimlich gefreut hat war die Reaktion meiner Mannschaft nach dem 1:1. Wir haben schnell wieder die Führung erzielt und in der Folge war es dann aus meiner Sicht auch richtig souverän“, so Marcel Busch.

Die Vorentscheidung gelang Yannick Eitelwein in Minute 80. Nachdem zunächst Pfedelbachs Schlußmann Arnold einen Ball unterschätzte drosch der Youngster das Spielgerät gepflegt unter die Latte ins verwaiste Tor: 1:3. Mit einer tollen Einzelleistung war es zwei Minuten vor dem Abpfiff Alex Albert vorbehalten, den 1:4-Endstand zu erzielen.

Neckarsulmer Sport-Union: Susser, Robin Neupert, Bellanave, Öztürk (76. Steven Neupert), Gebert, Seybold, Müller, Mägerle (61. Klotz), Cancar (81. Albert), Pander, Schorn.

Ein verdienter Sieg, keine Frage, gegen einen durchaus schwer zu bespielenden Gegner, wie auch Marcel Busch voll anerkannte: „Kompliment an Pfedelbach, sie haben uns das Leben heute richtig schwer gemacht, mit einer sehr guten Ordnung und Aggressivität im Spiel agiert. Hier muss man definitiv erst einmal 4:1 gewinnen.“