Am kommenden Sonntag hat unser Oberliga-Team ein wichtiges Auswärts-Spiel vor der Brust, um 15:00 treten wir beim SV Linx an. Der letztjährige Aufsteiger spielt auf derselben Augenhöhe wie die NSU und hat aktuell als Tabellenvierzehnter nur zwei Zähler weniger als unser Team auf dem Punktekonto. Um die Südbadener tabellarisch auf Distanz zu halten sollten wir also eine Niederlage im Hans-Weber-Stadion vermeiden.

Der Erfolg gegen den VfB Stuttgart II vergangene Woche sorgte für viel Freude rund um den Pichterich und drei nicht unbedingt eingeplante Bonus-Punkte. Nun gilt es am Sonntag in Linx, diesen Sieg zu vergolden. Nach zuletzt drei Niederlagen in der Fremde ist unser Team hoch motiviert, diese Serie im Südbadischen zu beenden. Doch das wird nicht gerade einfach, den auch der SV Linx konnte am vergangenen Wochenende für mächtig Furore sorgen.

Das Team von Trainer Thomas Leberer schaffte das Kunststück, den Tabellenführer Göppinger SV in dessen Stadion mit 3:1 zu bezwingen. Ein Paukenschlag, keine Frage, vor allem auch weil der Linxer Erfolg in Göppingen absolut verdient war. Allgemein kommen die Gastgeber nach durchwachsenem Saisonstart inzwischen immer besser ins Rollen, konnten von den letzten vier Begegnungen drei gewinnen.

Verlassen können sich die Südbadener dabei weiterhin auf ihre seit Jahren glänzende Offensive. Marc Rubio, zweifacher Verbandsliga-Torschützenkönig, trifft auch in dieser Saison wieder gewohnt verlässlich. Vier Treffer stehen für den 31-jährigen Franzosen bereits zu Buche. Sein kongenialer Partner Adrian Vollmer konnte sogar fünfmal einnetzen. Zusammen mit Wacim Tine bilden Rubio und Vollmer ein brandgefährliches Offensiv-Trio.

Der SV Linx hat sich vor der Saison zudem sehr brauchbar verstärkt. Vor allem durch die Verpflichtung der erfahrenen Timo Wöhrle, früher Bahlinger SC, sowie Timo Schwenk (SV Oberachern) und Nico Schlieter (Offenburger FV) konnte die Qualität des Linxer Kaders nochmals gesteigert werden.

Einstellen muss sich unsere Elf auch auf den relativ engen Platz in Linx. Da heißt es jederzeit hellwach zu sein, denn das Team von Trainer Thomas Leberer wartet nur auf Fehler im gegnerischen Aufbauspiel um dann blitzschnell ihre robusten Stürmer einzusetzen. Daher sollten Ballverluste wie in den letzten Auswärts-Begegnungen möglichst vermieden werden.

Allerdings offenbarte der SVL neben seiner starken Offensive auch Schwächen in der Defensive, die bereits 23 Gegentore hinnehmen musste – das sind 12 mehr als unsere Sport-Union. Mut macht uns zudem, dass wie gegen die Südbadener noch ungeschlagen sind, in der letzten Spielzeit vier Punkte ergattern konnten.

Uns erwartet am kommenden Sonntag ein kompromissloser, kämpferisch starker Gegner sowie eine besondere Atmosphäre, da die Zuschauer extrem nah am Spielfeld postiert sind. Doch unser Team, da hat nicht zuletzt die Begegnung letzte Woche gegen den VfB II gezeigt, bringt die notwendigen Qualitäten mit, um in Linx bestehen zu können. Somit ist ein hoch interessantes Spiel zwei Teams auf gleicher Augenhöhe zu erwarten – hoffentlich mit dem besseren Ausgang für unsere NSU.