Am vergangenen Samstag haben sich die Vereinsvertreter und die Spielkommission der Oberliga Baden Württemberg ausgetauscht. Das Fazit der Videokonferenz: Es wird immer verrückter.

Es wurde debattiert, wie es denn in der Oberliga weitergehen könnte. Dabei wurden vor allem zwei mögliche Szenarien angerissen. Das eine ist, die aktuelle Saison klassisch und wie vorgesehen mit 42 Spieltagen zu Ende zu spielen. Aktuell sind 13 Spieltage absolviert, blieben also noch deren 29 übrig. Eine Wahnsinnsmenge! Diese Variante könnte daher beinhalten, dass an den Weihnachtsfeiertagen der Ball in der Oberliga rollt. Klingt verrückt, und ist es definitiv auch.

Dieses Konstrukt setzt voraus, dass die Politik den aktuellen Amateursport-Lockdown im Dezember wieder beendet. In diesem Zusammenhang verwundert es im Übrigen doch einigermaßen, dass den Stuttgarter Kickers inzwischen von den lokalen Behörden “per Sondergenehmigung“ wieder erlaubt wurde zu trainieren – trotz der aktuellen Corona-Verordnung.

Doch zurück zum Thema und zur zweiten möglichen Variante: Sollte sich die Pandemie weiter verschärfen, bzw. nicht erheblich entspannen, dann könnte die zweite Variante greifen. In diesem Fall wird die Hinrunde zu Ende gespielt, danach geht es mit einer Auf- und Abstiegsrunde weiter. Es ist ein Szenario, dass angesichts der aktuellen Situation als erheblich realistischer in der Umsetzung erscheint.