08.08.17 - Am morgigen Mittwoch: Pokalkracher gegen Bissingen
 

Neckarsulmer Sport-Union gegen FSV 08 Bissingen. Was für ein Duell! Oberliga-Dritter gegen Oberliga-Zweiter. Mehr geht in der zweiten Runde des WFV-Pokals nicht. Noch hat die Saison nicht begonnen und schon dürfen sich die Fußball-Fans der Region bereits auf ein echtes Highlight freuen. Der Anpfiff dieses Krachers erfolgt am morgigen Mittwoch, den 09.08. um 19:00 im Pichterichstadion.

 
 

Die Bissinger sind eigentlich gefühlter Regionalligist, haben den Aufstieg in die 4. Liga über die Relegation mehr als unglücklich verpasst. Für viele Fußballexperten ist das Team vom Bruchwald daher heuer Aufstiegsfavorit Nummer 1 in der Oberliga Baden Württemberg. „Der FSV hat mit Marian Asch nur einen Stammspieler verloren, sonst ist das Team des Vorjahres zusammengeblieben und wurde sogar noch verstärkt. Ich schätze Bissingen daher mindestens genauso stark wie in der letzten Saison ein“, so Sport-Union-Coach Thorsten Damm. Seine Worte untermauern die bisherigen Testspielergebnisse der Nullachter: 7:2-Sieg gegen den Verbandsliga-Topfavoriten TSV Ilshofen, 4:0 gegen Oberliga-Absteiger FSV Hollenbach, 7:1-Erfolg in der 1. WFV-Pokalrunde in Flacht.

Dennoch freut sich Thorsten Damm auf diesen Härtetest vier Tage vor dem Oberliga-Start: „Das ist ein gutes Timing. Auf der einen Seite ist es nochmal eine gute Standortbestimmung kurz vor dem ersten Punktspiel. Auf der anderen Seite hat es den Reiz, das Ding irgendwie zu gewinnen und weiter im Pokalwettbewerb zu verbleiben.“ Denn der hat auf dem Pichterich bekanntlich eigene Gesetze - was haben wir in der Vergangenheit schon für tolle Pokalfights in Neckarsulm erlebt.

Daher geht auch Marco Merz mit einer guten Prise Optimismus in das Top-Duell: „Wir wissen sehr wohl, wer da auf uns zukommt. Wir wissen aber auch, was wir wollen: Nämlich das Spiel gewinnen und weiterkommen“, sagt unser Sportdirektor ungewöhnlich forsch und mit großer Vorfreude auf ein echtes Pokal-Highlight. „Unser Ziel ist es, so lange wie möglich im Wettbewerb zu bleiben.“