Nachbetrachtung zum Spiel NSU - KSG Gerlingen 2:1 - 05.12.11
 
***** Es sah am Samstag alles andere als positiv aus, wie sich Enzo Romano mühsam auf Krücken durch die Katakomben des Pichterichstadions quälte. Im Krankenhaus wurde dann zwar nicht der zunächst angenommene Bänderriss, sondern ein Kapselanriss diagnostiziert. Damit fällt unsere Nummer 14 vier Wochen aus, kann danach aber hoffentlich wieder voll trainieren. Die beginnende Winterpause kommt da jetzt natürlich nicht gerade ungeschickt. Dennoch wünschen wir Dir natürlich schnelle Genesung, Enzo! *****

***** Nicht schlecht staunten unsere Zuschauer (vor allem unsere kleinen Gäste), als in der Halbzeit Spieler unserer Landesliga-Teams gratis-Nikoläuse verteilten. Es sollte ein Dankeschön sein, für die Treue unserer Anhänger während der langen Vorrunde. Und die Aktion kam gut an, für viele Zuschauer bedeutete dies eine tolle Geste, nicht umsonst sahen wir also in der Halbzeit-Pause viele strahlende Gesichter. ****

***** Für gegnerische Trainer ist unser Pichterichstadion derzeit scheinbar kein gutes Pflaster. Wurde vor zwei Wochen Ludwigsburgs Trainer Thilo Koch für die Titulierung "Bratwurst" in Richtung des Unparteiischen von diesem der Trainerbank verwiesen, so ereilte am Samstag Gerlingens Coach Marco Russo dasselbe Schicksal. Ob der gebürtige Schweizer den Schiedsrichter zuvor als "Bratwurstli" bezeichnet hat, ist uns allerdings nicht bekannt.

***** Ein großes Thema war am Samstag auf dem Pichterich die Partie TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen. Allerdings wurde nicht über die Bundesliga-Partie vom vergangenen Freitag diskutiert, sondern es ging um das DFB-Pokalspiel des damaligen Kraichgauer Regionalligisten gegen das Werksteam im Jahr 2003. Sie fragen sich warum? Nun, am letzten Freitag war in einem Bericht der Heilbronner Stimme zu lesen, dass just in jenem Pokalspiel am 02.12.2003 unser aktueller Spielertrainer Timo Böttjer für die Hoffenheimer auf dem Platz stand. Schnell wurden Erinnerungen wach und es wurde geflachst. "Ich hatte für jenes Spiel eine VIP-Karte und war damals im Stadion", sagte unser Sportdirektor Marco Merz. Die Antwort von Timo Böttjer: "Und da wurde Dir sofort klar, diesen Blonden mit der Rückennummer 21 im Hoffenheimer Mittelfeld, den muss ich später unbedingt nach Neckarsulm holen!" Doch ganz so war es nicht, wie Marco Merz konterte: "Nein, ich hatte eher einen ziemlichen Hals auf Dich, weil Du meinen damaligen Lieblingsspieler, den Leverkusener Bernd Schneider abgemeldet hast!"
Es war für unseren "Böttel" das Spiel seiner Karriere; im Leverkusener Kader standen damals Spieler wie Diego Placente, Lucio, Dimitar Berbatov und Hans-Jörg Butt. Doch trotz des sensationellen Hoffenheimer 3:2-Sieges nach Verlängerung, lief für Timo Böttjer damals im wahrsten Sinne des Wortes nicht alles rund. Während seine Mitspieler im Stadion nämlich ausgelassen feierten, was das Zeug hielt, musste er sofort zur Doping-Probe ... zwei Stunden später durfte dann auch endlich Timo Böttjer zum Duschen. :-) *****
 
 

***** Am Samstagabend fand die große Fußballer-Weihnachtsfeier der Sport-Union statt. Es war ein sehr geselliger und ausgelassener Abend, in dessen Verlauf unser Abteilungsleiter Klaus-Dieter zur Linden u.a. Motivationsbücher, signiert vom Autor und Ex-Handballer Jörg Löhr sowie Heiner Brand an die sportliche Leitung verteilte. Gegen 23 Uhr ging die Party dann im Creme 21 weiter, wo eine Loge für unser Team reserviert war. Da auch die 2. Mannschaft zu großen Teilen anwesend war und mitfeierte, überrascht uns das tolle 1:1 gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Neckargartach einen Tag später umso mehr ... Respekt! *****

***** Trotz des absolvierten letzten Punktspieles ist die Winterpause für unserer Akteure noch nicht ganz angebrochen. Denn am kommenden Donnerstag sieht sich unser Team noch einmal zur allerletzten Trainingseinheit des Jahres 2011. Die Medizinbälle wird Timo Böttjer dann wohl nicht mehr rausholen ... *****

***** Unser technischer Direktor Klaus Otterbach geht augenscheinlich fremd. Zu keinem anderen Schluss muss man kommen, betrachtet man den Media-Markt-Prospekt der letzten Woche. Übergroß blickt uns "Klaus" von dort mit strahlendem Gesicht an - und auch die notorischen Silberketten baumeln an seinem Hals. Oder ist er es doch nicht? Die frappierende Ähnlichkeit führte auf alle Fälle dazu, dass sich unser Klaus am Samstag viele Fragen nach seiner beruflichen Perspektive anhören musste, sehen Sie selbst:

 
"Klaus Otterbach" bei Media Markt:

 
 
Klaus Otterbach bei der Neckarsulmer Sport-Union