31.07.17 - Sport-Union kooperiert mit der Ballschule Heidelberg
 

Die Neckarsulmer Sport-Union ist ein sportlich sehr erfolgreicher Verein mit Teams unter anderem in der Damen-Handball-Bundesliga, der Fußball-Oberliga oder der Rugby-Bundesliga. Das allein ist Zeugnis der eindrucksvollen Neckarsulmer Erfolgsgeschichte. Daneben ist dem Vorstand um den Vorsitzenden Rolf Härdtner aber auch der soziale Auftrag eines Sportvereins bewusst. Daher geht die Sport-Union ab sofort eine Kooperation mit der nicht nur deutschlandweit, sondern auch international bekannten „Ballschule Heidelberg“ ein.

 


NSU-Co Trainer und Koordinator Thorsten Damm und der Gründer der Ballschule Heidelberg, Klaus Roth, freuen sich auf die neue Kooperation

Unter dem Slogan „Mehr Bewegung für mehr Kinder“ möchte die NSU nun eine Bewegungsoffensive starten. Dies beinhaltet zukünftige Bewegungsangebote an Kindergartengärten und Grundschulen sowie ein offenes Vereinsangebot. Angesprochen werden also in erster Linie Spielanfänger, die – allein schon aufgrund ihres Alters - noch keine Vereinserfahrung haben. Da es in den Ballschulstunden aber nicht um Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball geht, können auch Kinder teilnehmen, die bereits Erfahrungen in einer Sportart haben. Die Ballschule verfolgt einen allgemeinen Ansatz, der Lust auf Bewegung und die Liebe zum Sport entfachen soll – da scheint der Ball das beste Fortbewegungsmittel. Sportwissenschaftlich basiert das Programm auf drei Säulen, worunter gerade auch die Koordination eine wichtige Rolle spielt.

Prof. Dr. Klaus Roth, der Gründer der Ballschule: „Wir vermitteln das ABC des Spielens, quasi als Grundlage für spätere Sportspiele. Unser Team freut sich, dass wir zukünftig mit einem so erfolgreichen und renommierten Mehrspartenverein wie der Neckarsulmer Sport-Union kooperieren können.“

Und auch auf Neckarsulmer Seite herrscht großer Enthusiasmus, die Kooperation und dessen Umsetzung zu leben: „Wir sind uns unserer Verantwortung im Breitensport, vor allem bei Kinder und Jugendlichen sehr bewusst“, so NSU-Vorstand Rolf Härdtner. „Wir möchten daher auch jenen eine Heimat geben, die abseits hoher sportliche Ambitionen Spaß an der Bewegung haben.“ Oder diesen zumindest wecken. Denn das Wichtigste, zumindest für die kleinen Sportlerinnen und Sportler: Das ganze macht einfach einen Riesenspaß. Die Kinder werden auch behandelt wie Kinder – Erfolgserlebnisse inklusive - und nicht wie kleine Erwachsene.

Motor der Realisierung dieser Kooperation war neben Rolf Härdtner vor allem auch der frühere NSU-Fußball-Chefcoach Thorsten Damm, der selbst acht Jahre lang in leitender Funktion für die Ballschule Heidelberg tätig war. „Die Kooperation war schon seit längerem geplant, ließ sich jedoch zeitlich aufgrund meines Trainer-Engagements leider erst jetzt realisieren.“ Da Thorsten Damm als Co-Trainer nun etwas mehr zeitliche Ressourcen zur Verfügung stehen, soll er mit seiner Erfahrung auch als eine Art Projekt-Koordinator fungieren - so zumindest die Wunschvorstellung der Sport-Union.

Die NSU geht mit der Kooperation einen Weg, der nicht nur gesellschaftlich und sozial einen hohen Wert hat, sondern auch Kindern wichtige Alternativen zur aktuellen multimedialen Reizüberflutung aufzeigt. Zukünftig soll der Ball nicht mehr mit dem Controller auf der Spielekonsole „geklickt“, sondern geworfen, gekickt und gefangen werden. Und das ist in der Tat überaus wichtig.