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Die Neckarsulmer
Sport-Union bleibt in der Landesliga auf Erfolgskurs: Dank eines
hart umkämpften 1:0-Erfolges gegen den FSV Waiblingen festigte
die Truppe von Trainer Timo Böttjer seinen Platz in der Spitzengruppe.
Zudem gelang es dem Team vom Pichterich als einzigem Landesligisten
in jeder Begegnung mindestens einen Treffer zu erzielen.
"Ich wollte
unbedingt die 30 Punkte nach der Vorrunde vollmachen, das ist uns
gelungen", war Timo Böttjer erleichtert, "auch wenn
wir die Partie am Ende unnötig spannend gemacht haben."
Die Gäste aus Waiblingen waren mit der Empfehlung von vier
Spielen ohne Niederlage angereist, konnten aber zunächst nicht
an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Nach kurzer
Abtastphase übernahm die NSU auf dem Stadion-Nebenplatz die
Initiative und kombinierte sich ein ums andere Mal gefährlich
vor das Gehäuse von Waiblingens Schlussmann Guiseppe Pellegrino.
Pech für die Motorenstädter als der ansonsten gut leitende
Unparteiische Perekovic der NSU in der 5. Minute einen klaren Vorteil
abpfiff und damit dem alleine aufs Gästetor stürmenden
Sinan Andic eine klare Chance nahm. Mit dem schönsten Angriff
der kompletten Begegnung erzielte die NSU in der 29. Minute die
verdiente Führung. Auf der linken Außenbahn wanderte
das Leder per Direktspiel über Florian Grunwald und Christopher
Limpf zu Sinan Andic, dessen überlegten Rückpass verwertete
Jörn Pribyl trocken zum 1:0. "Das war wirklich klasse
herausgespielt", freute sich Timo Böttjer. Und seine Mannschaft
setzte nach. Vier Minuten vor dem Seitenwechsel kam Sinan Andic
nach Vorlage von Sandro Reinecke aussichtsreich an das Leder, trat
jedoch beim Schussversuch in den Boden. In der Nachspielzeit der
ersten Hälfte schließlich scheiterte der starke NSU-Kapitän
Dimitri Gerlach freistehend per Kopf.
Im zweiten Durchgang
änderte sich das Spielgeschehen. Die zuvor offensiv quasi überhaupt
nicht in Erscheinung getretenen Gäste spielten nun zwingender
nach vorne, suchten immer wieder ihren Top-Torjäger Kevin Habermann.
So auch in der 48. Minute, als der FSV-Stürmer freistehend
aus 12 Metern am Neckarsulmer Keeper Ante Kezic scheiterte. In der
66. Minute lief erneut Habermann alleine auf Kezic zu, doch der
NSU-Goalie parierte glänzend, der Nachschuss ging über
das leere Gehäuse. Die Neckarsulmer konnten in der Folge nicht
mehr an die starke Leistung der ersten Hälfte anknüpfen
und verpassten es zudem, ihre Konterchancen konsequenter auszuspielen,
um das spielentscheidende 2:0 zu erzielen. "Wir haben in der
2. Halbzeit nicht mehr so viel nach vorne gemacht", monierte
Timo Böttjer. "Der FSV hatte zwar 2-3 gute Möglichkeiten,
doch insgesamt hat mich gefreut, dass wir kämpferisch voll
dagegengehalten haben und manche Spieler sogar über das Ende
ihrer Kräfte hinausgegangen sind." Drei Minuten vor dem
Abpfiff stockte den Neckarsulmer Fans nochmals der Atem. Waiblingens
Kapitän Maurice Klaus tauchte auf einmal alleine vor Kezic
auf, doch auch diese Situation entschärfte der Akteur mit der
Nummer 99 auf dem Rücken.
So blieb es
beim alles in allem nicht unverdienten Neckarsulmer Erfolg, gegen
einen nie aufsteckenden Gegner; es war der insgesamt vierte NSU-Dreier
in Folge. Allerdings ist eine Steigerung notwendig, wenn am kommenden
Samstag der Tabellenzweite Spvgg Ludwigsburg zum Landesliga-Spitzenspiel
im Pichterich seine Visitenkarte abgibt.
NSU: Kezic,
Romano Schaaf, Mucan, Reinecke, Limpf (71. Böttjer), Gerlach,
Grunwald (65. Höck), Pribyl, Barini (85. E. Olgun), Andic
Tore: 1:0
(29.) Pribyl
Schiedsrichter:
Sascha Perekovic (Öhringen)
Zuschauer:
150
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